
Wenn man nach einer neuen wasserfesten Mascara oder einer getönten Sonnencreme sucht, gerät die Zusammensetzung des Produkts oft in den Hintergrund. Seit Januar 2026 hat sich die französische Gesetzgebung zu Kosmetika geändert, und Schönheitsauswahlen, die diesen Kontext ignorieren, verpassen das Thema. Hier ist, was wirklich Ihre Aufmerksamkeit verdient, um ein Beauty-Set zusammenzustellen, das sowohl trendig als auch konform mit den neuen Anforderungen ist.
PFAS und Kosmetika: Was das Gesetz von 2026 in Ihrem Beauty-Set ändert
Das französische Gesetz Nr. 2025-188, das am 1. Januar 2026 in Kraft trat, verbietet die Herstellung, den Import, den Export und den Verkauf von kosmetischen Produkten, die PFAS über definierte Grenzwerte enthalten. Die Übergangsfrist läuft bis zum 31. Dezember 2026, um alte Bestände abzubauen.
Konkrete Produkte des täglichen Bedarfs sind hier gemeint. Langhaltende Foundations, wasserfeste Mascaras, bestimmte Sonnenschutzmittel: Diese Formeln verwendeten PFAS für Wasserbeständigkeit und Haltbarkeit. Marken, die schnell reformulieren, gewinnen an Lesbarkeit. Diejenigen, die alte Bestände abverkaufen, müssen die Konformität angeben.
Bevor Sie ein Produkt in Ihren Warenkorb legen, wird empfohlen, das Datum der Markteinführung zu überprüfen. Eine wasserfeste Mascara, die vor 2026 hergestellt wurde, kann noch PFAS enthalten. Die nach Januar 2026 produzierten Chargen entsprechen dem neuen Standard. Es ist ein einfacher Reflex, der einen großen Teil der problematischen Formulierungen herausfiltert, und man findet bereits konforme Referenzen in der Shopping-Auswahl auf Touche de Beauté, die aktualisierte Saisonprodukte zusammenstellt.

Allergenkennzeichnung: Ein Beauty-Label im Jahr 2026 lesen
Die andere wesentliche Änderung betrifft die duftenden Allergene. Für alle neuen Produkte, die nach dem 31. Juli 2026 auf den Markt kommen, wird die detaillierte Kennzeichnung dieser Allergene obligatorisch. Nicht aktualisierte Bestände dürfen ab dem 31. Juli 2028 nicht mehr verkauft werden.
In der Praxis betrifft dies die angenehmsten Produkte zur Anwendung: Körpersprays, duftende Öle, Lippenstifte, Haarpflegeprodukte. Je mehr ein Kosmetikprodukt parfümiert ist, desto länger wird sein Etikett.
Für empfindliche oder reaktive Haut ist das ein Fortschritt. Man kann endlich allergene Formulierungen vor dem Kauf vergleichen, ohne sich ausschließlich auf die Marketingaussagen “hypoallergen” oder “dermatologisch getestet” zu verlassen. Hier ist, worauf wir jetzt auf einem Verpackung achten:
- Die vollständige Liste der duftenden Allergene, die nun über den einfachen Begriff “Parfum” oder “Fragrance” hinaus detailliert ist
- Die Anwesenheit von Vitamin-A-Derivaten (Retinol, Retinylacetat, Retinylpalmitat), die eine explizite Erwähnung auf dem Etikett tragen müssen
- Das Herstellungsdatum oder die Chargennummer, die anzeigt, ob das Produkt vor oder nach Inkrafttreten der neuen Regeln formuliert wurde
Beauty-Shopping-Auswahl: Die Kategorien, die man diesen Sommer bevorzugen sollte
Wir werden keine Markenliste aufstellen. Was zählt, ist zu wissen, welche Arten von Produkten derzeit einen überlegten Kauf wert sind, angesichts der laufenden Reformulierungen und der grundlegenden Trends.
Sonnenschutzmittel und getönte Basen
Sonnenschutzmittel sind das am stärksten betroffene Segment durch die Abschaffung von PFAS. Die neuen Formeln setzen auf leichte Texturen, oft auf Basis von überarbeiteten Mineralfiltern. Getönte Basen mit SPF ersetzen schrittweise das Duo Sonnencreme plus Foundation. Man gewinnt an Praktikabilität, und die Zusammensetzung wird leichter.
Mascaras und langanhaltendes Make-up
Die neue Generation wasserfester Mascaras verwendet pflanzliche Wachse und fluorfreie Polymere. Die Haltbarkeit bleibt an einem Tag zufriedenstellend, auch wenn die Rückmeldungen diesbezüglich je nach Marke variieren. Was wir beobachten, ist, dass die reformulierten Formeln unter normalen Bedingungen gut halten, aber ihre Grenzen bei großer Hitze oder längeren Badezeiten zeigen können.
Gesichtspflege mit Retinol
Seren und Cremes mit Retinol gehören weiterhin zu den gefragtesten Wirkstoffen. Neu ist die Verpflichtung, die Derivate von Vitamin A auf dem Etikett ausdrücklich zu erwähnen. Für diejenigen, die mit Retinol beginnen, hilft diese Transparenz, die Dosierung korrekt zu gestalten: Ein Serum mit niedriger Konzentration von Retinylacetat hat nicht die gleichen Wirkungen wie ein konzentrierteres Retinylpalmitat.

Konkrete Kriterien für eine zuverlässige Beauty-Auswahl
Anstatt den Trends ungefiltert zu folgen, kann man seine Einkäufe um einige operationale Kriterien strukturieren. Ein Produkt, das den Regeln von 2026 entspricht, ist nicht unbedingt besser, aber es ist transparenter.
- Überprüfen, dass das Produkt nach Januar 2026 auf den Markt gekommen ist für die von der PFAS-Regelung betroffenen Kategorien (Sonnenschutz, wasserfestes Make-up)
- Marken bevorzugen, die die vollständige Liste der Allergene bereits vor der Frist im Juli 2026 angeben, was auf eine frühzeitige Transparenzpolitik hinweist
- Für aktive Pflegeprodukte (Retinol, Säuren) die Konzentration oder im Zweifelsfall die Reihenfolge in der INCI-Liste lesen, anstatt die Versprechen auf der Verpackung
- Die Formate vergleichen: Mini-Größen ermöglichen es, eine reformulierte Formel zu testen, bevor man in ein Vollformat investiert
Der aktuelle Beauty-Trend beschränkt sich nicht auf eine Lippenstiftfarbe oder ein Hautfinish. Die neuen französischen Regeln zu PFAS und der Kennzeichnung von Allergenen verändern, was wir in unser Beauty-Set packen. Ein informierter Kauf erfordert drei Sekunden Lesezeit auf der Rückseite des Produkts, nicht eine verführerische Verpackung.